An diesen Tagen können wir erfahren, was es heißt aus einem ganzheitlichen Ansatz heraus künstlerisch
zu arbeiten: Wir starten mit einem Impuls und einer Meditationseinheit. Dabei spüren hin, wo es uns
hinzieht zu gestalten, richten dann unsere Arbeitsplätze ein und legen los.
Der Prozess wird intensiv begleitet, wobei es nicht darauf ankommt, was wir jeweils wählen, sondern wie
wir mit dem künstlerischen Schaffen und uns selbst in Berührung kommen. Am Schluss tauschen wir uns
aus. Jede, jeder kann frei wählen, welches Material bevorzugt wird, wie z.B. Öl-oder Acrylfarben,
Aquarell, verschiedene Zeichenmaterialien, wie Kohle, Pastellkreiden, sowie unterschiedliche Papiere und
Malgründe.
Was ist Meditation?
Der Weg der Meditation meint einen ganzheitlichen Erfahrungsweg, der den ganzen Menschen meint und
ernst nimmt in seiner leiblichen, seelischen und geistigen Ebene. Er knüpft an die Tradition christlicher
MystikerInnen an, wie z.B. Meister Eckehart, und schließt moderne Erkenntnisse aus den Bereichen der
Psychologie, Philosophie und anderer Religionen mit ein.
Entsprechend üben wir die Sitzmeditation in der Stille (mit Grundübung und Betrachtung, d.h. ohne oder
mit Inhalt) und Gebetsgesten. Inhaltlichen Impulse und klärende Gespräche dienen zur Vertiefung des
Wegverständnisses.
Ein Einlassen auf den Weg als Prozess, der auch die Schattenseiten mit nimmt, kann Entfaltung und ein
Wachsen an Liebe schenken. Erfahrungen, wie Frieden, Begegnung mit sich, dem Göttlichen und der
Welt, sowie eine bewusstere Alltagsgestaltung mit ihren Herausforderungen können das eigene Leben
bereichern.